Push your emails to iOS devices via dovecot mailserver and boxcar

Since Apple implemented its push framework in iOS I wanted to have my emails pushed to my iPhone. The easiest way to do this is to use the service boxcar. To get my mails pushed to my iPhone I added the boxcar provider “Email Account”. With activating this provider I’ve got a boxcar forwarding mail address. Every mail sent to this address will be pushed to my iPhone. Although boxcar says that they don’t scan, save or use those mails for anything else than parsing the needed information to generate the push message, I am too paranoid to blindly trust them. So I don’t want to send the complete mails to them but only the subject and the sender. This post shows how I managed this with my mail server which runs dovecot 2 with the sieve plugin and postfix.

Since there is much documentation out there on setting up dovecot and postfix I’ll skip this part an concentrate on getting sieve running and forwarding received emails to the boxcar address.

At first you have to activate the sieve plugin by editing the dovecot configuration file (i.e. /etc/dovecot/dovecot.conf). Find the protocols section and make the lda part look like follows:

protocol lda {
  # Address to use when sending rejection mails.
  postmaster_address = postmaster@YOUR-DOMAIN.COM
  # Hostname to use in various parts of sent mails, eg. in Message-Id.
  # Default is the system's real hostname.
  hostname = YOUR-DOMAIN.COM
  # Support for dynamically loadable plugins. mail_plugins is a space separated
  # list of plugins to load.
  mail_plugins = sieve
  mail_plugin_dir = /usr/lib/dovecot/modules/lda
  # Binary to use for sending mails.
  sendmail_path = /usr/lib/sendmail
  # UNIX socket path to master authentication server to find users.
  auth_socket_path = /var/run/dovecot/auth-master
}

In the same file scroll down and find the plugin section. If it doesn’t exists, create it. Then make it look like as follows:

plugin {
  sieve=/var/vmail/%d/%n/.dovecot.sieve	#points to the users sieve rules file
  sieve_dir=/var/vmail/%d/%n/sieve #points to the users sieve directory
}

Those directives may very depending on the used system which in my case is debian squeeze.

After saving the config file and reloading dovecot, the sieve plugin should be ready. Now create the needed sieve rules in your .dovecot.sieve file (i.e. /var/vmail/YOUR-DOMAIN/YOU/.dovecot.sieve):

# Load the needed sieve plugins
require ["environment", "fileinto","imap4flags","envelope","enotify", "variables", "regex","reject","vacation","relational"];
# Don't forward mails from a specific mail
if anyof (address :contains "From" "YOU@YOUR-DOMAIN.COM")
{
        stop;
}
# Don't forward spam mails but move them into the junk folder and mark them as read
elsif anyof (header :contains "Subject" "***SPAM***",
        header :is "X-Spam-Flag" "YES")
{
        fileinto "Junk";
        setflag "\\Seen";
        stop;
}
# Send a new email to your boxcar address
elsif anyof ( header :matches "Subject" "*")
{
        # Capture the subject in a variable
        set "subject" "${1}";
        if anyof (header :matches "From" "*")
        {
                # Capture sender in a variable
                set "from" "${1}";
                # Send the mail
                notify :message "${subject}: ${from}" "mailto:YOUR-BOXCAR-ALIAS@push.boxcar.io";
        }
}

That’s it! If you run into problems or if you have and suggestions feel free to leave a comment.

Personalvermittlung und Recruiting in der IT

Am vergangenen Mittwoch bin ich über meinen RSS-Reader auf einen sehr schönen Artikel gestoßen, der das Verhalten von Headhuntern und Personalvermittlern im IT-Bereich anprangert. Da mich die fragwürdigen Jobangebote, die zumeist über das Netzwerk XING eintrudeln, ähnlich nerven, habe ich den englischen Artikel hier einfach mal ins Deutsche übersetzt.
Auch wenn dieser Artikel meine Meinung sehr gut widerspiegelt: der folgende Text ist aus der Warte des Originalautors geschrieben und nicht aus meiner eigenen.

Stellensuche 101

Heutzutage benutzt jeder das Internet, um einen neuen Job oder neue Angestellte zu finden. Aber mehr und mehr fällt mir auf, dass dies immer mehr zu einem riesigen Chaos wird.

Dieser Blogeintrag ist den Menschen gewidmet, die mich kontaktieren, weil sie das beste Jobangebot für mich haben. Die meisten Anfragen bekomme ich durch mein Online Resume oder mein LinkedIn-Profil. Ich beschwere mich nicht über die Tatsache, dass ich über diese Wege kontaktiert werde, aber ich vermerke ein paar Punkte, die für die Personalvermittler und Headhunter nützlich sein könnten, um mich für das zu interessieren, was sie mir anzubieten haben.

Ich meine, “Senior-Level PHP Webentwickler gesucht für eine SOFORTANSTELLUNG” ist kein Betreff, der mich ansprechen könnte. Ich habe einen großartigen Job und selbst wenn ich kündigen wollen würde, dann würde es mindestens einige Monate dauern, bis ich wirklich aus der Firma raus bin. Demnach ist eine Sofortanstellung nichts, das für mich in Frage kommt.

Eine weitere Anfrage flatterte in meine bereits explodierende Mailbox: “Senior Java Architekt/Analyst/Programmierer”. Ich meine, Java!?! Das Keywordmatching-Tool, das sie nutzen, sollte den Unterschied zwischen Java und PHP kennen. Nehmen sie auch nur ein wenig Zeit, um sich mein Profil nach dem Aufpoppen in der Keywordmatching-Ergebnisliste durchzusehen? Offensichtlich nicht! Also warum sollte mich das interessieren?

Wann immer eine große Firma eine Position für einen Senior PHP Entwickler ausschreibt, denken sie nicht, dass sie der erste Personalvermittler sind, der mich diesbezüglich kontaktiert. Im Durchschnitt bekomme ich 20 bis 50 Anrufe und über 100 E-Mails an dem Tag, an dem die Position ausgeschrieben wurde. Seien sie also direkt und versuchen sie nicht, den Namen ihrer Klienten zu verbergen, da ich schon weiß, um welche Firma es geht (ich habe die gleichen Informationen wie sie). Und wenn sie mir ein Jobangebot schicken, denn Kopieren sie nicht einfach die E-Mail, die sie bekommen haben sondern verpassen sie ihr das Look and Feel ihrer Firma. Warum sollte ich an etwas interessiert sein, das ich schon 100-fach bekommen habe?

Ich weiß, dass es ein harter Markt mit vielen Wettbewerbern und so vielen Technologien und Fähigkeiten ist, über die es den Überblick zu behalten gilt. Ich weiß, aber es ist ihr Business! Sie haben sich für diesen Job entschieden. Also flennen sie nicht rum, wenn sie etwas Arbeit zu tun haben. Denken sie, wir schalten einfach unsere Computer ein und der Code schreibt sich von selbst? Sie machen ihren Job, ich meinen.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Personalvermittler, denn eine menge PHP-Entwickler fragen mich nach guten Arbeitsplätzen und es ist immer schön, ihnen dabei helfen zu können, einen passenden Job zu finden. Eine ausgewählte Gruppe an Personalvermittlern in meiner Kontaktliste zu haben, ist von großem Wert – sowohl für die Entwickler, als auch für die Personalvermittler.

Und durch diesen Prozess habe ich folgende Dinge gelernt:

  • - PHP-Entwickler lieben es zu arbeiten.
  • - Sie mögen es nicht, auf dem Arbeitsweg im Stau zu stehen (verlorene Zeit vs. Arbeit).
  • - Sie haben ihre Lieblingsprojekte und mögen Wissensteilung.
  • - Sie mögen Konferenzen, User Groups und Netzwerke

Das lässt sich also in folgendes übersetzen:

  • - Geben sie mir ein Projekt und ich setze es um.
  • - Lassen sie es mich von zu Hause auf meinem bequemen Stuhl erledigen.
  • - Ich möchte an dem Open Source Projekt arbeiten, das in dem Unternehmen verwendet wird.
  • - Einmal im Monat möchte ich ein Competence Meeting für PHP oder Firmentechnologien.
  • - Fast jeden Monat ist irgendwo eine Konferenz: ich möchte ein Ticket für eine von ihnen.

Merkwürdiges Völkchen, diese PHP-Entwickler, nicht wahr? Die wollen nicht viel. Nur ein wenig mehr als diese Internet Hippies aus der alten Zeit “Arbeite für Bandbreite”. Das ist nicht besonders viel.

Wenn sie im Rekrutierungsgeschäft sind, dann versuchen sie mit ihrem Klienten in Kontakt zu kommen und einen Deal auszuhandeln, dass sie den “üblichen” Kram in etwas besonderes umwandeln. Auch wenn sie eine Menge an PHP-Jobs auf ihren Tisch bekommen, machen sie sich mit dem Enduser vertraut, dem PHP-Entwickler. Schauen sie nach einer User Group in ihrem Land oder in ihrer Region. Kommen sie mit ihnen in Kontakt und lernen sie die Community zu verstehen. Lernen sie von ihnen. Sie werden ihnen mit Freuden erklären, was ihr Traumjob wäre, für den sie ihren Job wechseln würden. Tip: Warum nicht mal nach einem User Group Treffen einen Drink ausgeben?

Sie können User Groups ganz einfach bei Google finden. Suchen sie dort nach “php user group <Ort>” oder in meinem Fall “php user group belgium“.

Und wenn ihr auf der Suche nach einem neuen PHP Job seid, dann wendet euch an die Community. Die meisten von uns haben eine Liste mit offenen Stellen und eine kurze Liste von vertrauensvollen und einsichtigen Personalvermittlern, die die sich auf die PHP Community eingelassen haben und euch nicht enttäuschen werden.

So, ich bin froh, dass es jetzt raus ist. Zwischen Beginn und Fertigstellung des Artikels (ungefähr eine Stunde) habe ich wieder 24 Anfragen von verschiedenen Headhuntern für den selben Job bekommen. Das ist, was ich denke.

Mein Mac OS X Setup: Web und Kommunikation

Gegen Mitte des Jahres 2003, kurz nach meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Telekom bzw. der T-Systems CSM GmbH, kurz vor meinem Studium, habe ich mir mein erstes Notebook in Form eines 14 Zoll iBooks zugelegt. Der Entscheidungsgrund für den Architekturwechsel war für mich das BSD-Subsystem und die angenehme grafische Oberfläche von Apple’s Betriebssystem. Seither habe ich Linux und FreeBSD von meinem PC verbannt und er läuft unter Windows XP nur noch als Spielekiste. Sämtliche Windows-Programme konnte ich über die Zeit mit ebenbürtigen oder besseren Alternativen auf Mac OS X ersetzen. Die von mir am häufigsten verwendeten Programme, auf die ich nicht mehr verzichten möchte, werde ich in drei kurzen Artikeln zu den drei Themengebieten “Web und Kommunikation”, “Web Development” und “Helferlein” vorstellen.

Webbrowser

Als Browser verwende ich Safari. Einen guten Grund dafür kann ich nicht wirklich nennen. Zwischenzeitlich habe ich auf Google Chrome umgestellt. Aber seit der Version 5 bin ich wieder zum Safari gewechselt. Da ich MobileMe verwende, macht Safari wegen der Synchronisation der Bookmarks einfach mehr Sinn. Die wichtigste (kostenpflichtige) Erweiterung für mich ist seit jeher Saft, die bei mir hauptsächlich dazu dient, meine Browser-Sessions zu verwalten. Das funktioniert auch wunderbar – sogar bei einem plötzlichen Absturz oder einem forcierten Beenden von Safari.

Saft App 
Saft Preferences

Eine kurze Liste mit den interessantesten Features von Saft (die komplette Featureliste gibt es auf der Produktwebseite):

  • Werbe- und Bannerblocker einfachen URL-Mustererkennung
  • Statt neue Fenster zu öffnen, in einem neuen Tab öffnen
  • Automatisches Ausblenden des Downloadfensters nach einer einzustellenden Zeit
  • Automatisches Speichern und Wiederherstellen Der Fenster und Tabs beim Beenden und Starten
  • Annimationen unterdrücken
  • HTML-Reloads unterdrücken
  • Bilder und Browserplugins unterdrücken
  • Skripten verbieten, Fenster in den Vordergrund zu bringen

Mittlerweile wurden einige Features schon in Safari selbst integriert und demzufolge aus der Erweiterung entfernt.

E-Mail

Auch beim Thema E-Mail halte ich an dem Client fest, den Mac OS X mitbringt: Apple Mail. Eine unverzichtbare Erweiterung ist für mich GPGMail, um E-Mails verschlüsseln und signieren zu können. Infos zu GPGMail unter Snow Leopard gibt es bei kaipi.de. Hauptgrund für die Nutzung von Apple Mail sind für mich die Apple typische Usability und das Look and Feel.

News

Für meine tägliche Dosis News und Informationen verwende ich zum einen RSS-Feeds und zum anderen den Microblogging-Dienst Twitter. Für beide Informationsquellen gibt es eine gewaltige Anzahl an Applikationen für den Desktop. Mit Socialite dachte ich zunächst ein gutes Programm gefunden zu haben, dass sowohl Twitter als auch RSS bzw. Google Reader beherrscht, doch war das ein Fehlkauf, weil mir diese Applikation einfach zu bullig und langsam ist. Hier kommen meine Alternativen:

RSS

In Sachen Newsreader habe ich viel herumexperimentiert. Einen akzeptablen RSS-Reader, der auch mit Google Reader synchronisiert, konnte ich nicht finden. Etnweder waren sie zu umständlich zu bedienen oder einfach zu langsam. Als eigenständiger Client hat mir Gruml noch am besten gefallen. Die beste Usability bietet mir aber das Webinterface von Google Reader in Kombination mit der Browser-Erweiterung “Better Google Reader”, die sowohl als Safari Version wie auch als Google Chrome Version verfügbar ist.

Gruml Better Google Reader

Twitter

Wenn ich nicht gerade unterwegs meine Timelines mit “Twitter for iPhone” lese, dann lese ich sie in Nambu. Dieser Client hat einfach das beste Mac OS X Look and Feel und bietet mir alle Features, die ich benötige.

Nambu

Eine kurze Liste mit den interessantesten Features von Nambu:

  • Mehrer Twitter-Accounts verwaltbar
  • Bilder im Tweet werden als Thumbnail angezeigt. Per Klick wird das Bild wie in Quicklook in Originalgröße dargestellt
  • Kurz-URLs können automatisch in die Ursprungsadresse umgewandelt werden
  • Unterstützung für diverse URL-Verkürzer und Bilderdienste
  • Zusammenhängede Tweets (Reply oder Direct-Messages) werden als Konversation dargestellt
  • Unterstützung von Listen
  • Ansicht der gesamten Listen als einzelner Stream
  • Unterstützung von gespeicherten Suchen
  • Re-Tweets in allen varianten
  • Und noch vieles mehr, dass es sich anzuschauen lohnt!

Instant Messaging

Für den spontanen Nachrichtenaustausch mit Freunden, Bekannten und Familie verwende ich Adium, den Multiprotokoll Instant Messanger für Mac OS X. Ich glaube nicht, dass es eine echte Alternative gibt.
Im beruflichen Umfeld kommt bei mir mehr Skype zum Einsatz.

Blogging

Obwohl ich mir mit dem Administrationsbackend meiner Webseite sehr viel Mühe gegeben habe, damit das Verfassen neuer Post so einfach wie möglich abläuft, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, eine separate Applikation zum Schreiben und Veröffentlichen neuer Blogartikel zu verwenden. Zur Auswahl habe ich hier MarsEdit und ecto. So ganz entschieden habe ich mich zwischen diesen beiden Multiprotokoll Blog Clients noch nicht, aber ich tendiere derzeit mehr zu MarsEdit.

MarsEdit ecto

Wenn jemand wichtige Apps, Erweiterungen oder Plugins vermisst und für erwähnenswert hält, der kann diese gerne in den Kommentaren kurz vorstellen. Für Hinweise zu Programmen, die mir das digitale Leben etwas leichter und komfortabler machen, bin ich immer sehr dankbar!

Warum hypt Apple die Videotelefonie mit FaceTime so sehr?

Schon in der Keynote war deutlich zu spüren, dass FaceTime das Zugpferd für das iPhone 4 sein wird. Als ich die Vergleiche mit Star Trek und anderen Ski-Fi Streifen hörte und dabei die pure Begeisterung in Steve Jobs’ Augen sah, konnte ich dies nicht so wirklich nachvollziehen und tat es mit einem Schmunzeln ab: “Merkwürdiges Marketing für ein Feature, dass es schon einige Jahre gibt.” Insbesondere die Beschränkung auf WLAN stieß mir übel auf. Über WLAN ist Videotelefonie kein Kunstwerk und hat nur einen einschränkten Nutzen. Wo hat man denn schon WLAN zur Verfügung, wenn nicht gerade zu Hause oder bei Mc Donald’s sitzt? Der eigentlich Clou wäre doch die Möglichkeit, FaceTime immer und überall nutzen zu können, egal über welchen Funkstandard man gerade verbunden ist. EDGE fällt da wegen dem geringen Datendurchsatz schon aus technischen Gründen weg. Über 3G/UMTS/HSDPA ist rein technisch die Videotelefonie möglich und auch interessant. Doch leider machen hier die Mobilfunkbetreiber derzeit noch einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, da man, je nach Vertrag, nur ein gewisses Kontingent an Transfervolumen inklusive hat, bis Down- und Upstream gedrosselt werden und FaceTime auch über 3G keinen Spaß mehr machen dürfte.

Mit dem ersten Werbespot für das iPhone 4 drückt Apple mit den rührenden FaceTime-Szenarien mächtig auf die Tränendrüse. Heute machten 4 weitere Spots im Internet die Runde, die ebenfalls ausschließlich auf FaceTime-Momente setzen. Alle Welt stürzt sich auf das grandiose Display und erwähnt FaceTime mehr nachrangig in den Testberichten. Und das ist in meinen Augen auch nachvollziehbar. Denn immerhin kann mein altes Sony Ericsson K850i schon Videotelefonie über UMTS.

Ist das eiskalt berechnetes Marketing?

Da Apple sich ja offenkundig von Sex distanziert, müssen sie andere Themen für die Vermarktung heranziehen. Und da scheint das junge Liebesglück mit dem Ungeborenen, die traute Familie mit dem Kleinkind, die harmonische Familie mit den Großeltern oder einfach augenscheinliche Alltagssituationen noch am besten bei der breiten Masse anzukommen. Emotionen sprechen die Massen an. Was ist denn eigentlich mit dem unvergessliche Urlaub und den süßen Haustieren?

Wie hätte Apple das tolle neue Display großartig vermarkten sollen? Diese kleinen technischen Details sprechen nur die Geeks und Nerds an. Und die kaufen sich das Gerät doch so wie so.

Ein weiterer gravierender Kritikpunkt an FaceTime ist die Einschränkung, dass es ausschließlich von iPhone 4 zu iPhone 4 funktioniert. Ich werde in der näheren Zukunft vermutlich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nur ganz wenige Personen haben, mit denen ich FaceTime verwenden könnte und noch weniger, mit denen ich es auch halbwegs regelmäßig nutzen möchte. Natürlich werden sich dank des offenen Standards bald einige weitere Geräte dazugesellen, die FaceTime sprechen und auch die neuen iPods werden für FaceTime aufgerüstet werden. Doch bezweifle ich, dass es sich wirklich so durchsetzen wird, wie Apple es momentan präsentiert.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit diesem “neuen” Gimmick weitergeht. Gegen eine weite Verbreitung hätte ich jedenfalls nichts einzuwenden, sofern ich in naher Zukunft FaceTime so benutzen kann, wie derzeit die einfache Telefonie.

Das Weblog PHP Gangsta feiert ersten Geburtstag

Nach dem 500. Artikel auf PhpHatesMe.com gibt es nun in einem weiteren deutschsprachigen PHP-Weblog etwas zu feiern: Der Blog feiert 1. Geburtstag! Mit großer Verlosung!

Auf das Weblog von Michael Kliewe bin ich erst durch das Lesen des Weblogs von Nils Langner gekommen.
Während es beim Nils mehr um generelle Themen und Prinzipien geht, ist Michael in der Regel etwas mehr praxisorientiert und biete gerne konkretere Lösungsansätze bei der Entwicklung mit PHP.

Glückwunsch, Michael! Ich hoffe, es geht noch lange so weiter. Danke für die deine Artikel.

Weiterführende Links zum Thema

Meine eigene kleine ‘Telekom und das iPhone 4′ Story

Auch ich bin als bekennender Apple Fanboy mehr oder weniger dem iPhone 4-Wahn verfallen. Mein iPhone 3G kommt langsam aber sicher an seine Grenzen was Speicherkapazität angeht und viele Apps laufen einfach nicht mehr rund, weil die Hardware nicht genügend Power hat. Da kommt das neue iPhone für mich wie gerufen.

Zwar läuft mein aktueller Vertrag (Complete-M der ersten Generation) lange genug, um ohne Strafgebühr eine Vertragsverlängerung auf zwei Jahre machen zu können, jedoch möchte ich mich nicht weitere zwei Jahre an die Telekom binden. Gründe gibt es dafür sicherlich viele. Für mich persönlich ist die Zweijahresbindung an sich ein absolutes No-Go. In zwei Jahren kann sich einfach zu viel an den Tarifstrukturen ändern. Insbesondere in Hinblick auf die eventuell im November endende Exklusivbindung zwischen Telekom und Apple dürfte sich bei den Tarifen dann einiges ändern und ich möchte dann nicht noch 1 1/2 Jahre an einen ungünstigen Tarif gebunden sein. Zu guter letzt käme dann im kommenden Jahre ein Upgrade auf das neue iPhone dann nicht mehr in Frage.

Aber wenn nicht via Telekom, wo sollte ich mir das iPhone 4 sonst beschaffen?
Ich habe keine Bekannten oder Verwandten in Großbritannien und auch keine in Frankreich, wo das iPhone 4 ohne Vertragsbindung verkauft wird. Kurzzeitig kam mir der Freight Forwarder Borderlinx in den Sinn. Jedoch verwarf ich diese Beschaffungsmöglichkeit sofort wieder, da Borderlinx von Apple USA für die Bestellung eines iPads ausgeschlossen wurde. Warum sollte das in UK oder Frankreich für das iPhone anders sein?

Aber dann fand ich in meinem RSS-Reader zwei interessante Artikel. Und zwar einmal beim fscklog und einmal im Blog hombertho.de. In beiden Fällen wurde ein iPhone 4 in UK via Borderlinx bestellt und eins wurde bereits zugestellt. Also habe ich mir kurzerhand eine Borderlinx Adresse generieren lassen, die Kreditkarte meiner Eltern ausleihen lassen und ein schwarzes iPhone 4 32GB im Apple Store UK bestellt. Der Liefertermin ist auf den 20. Juli datiert.

So weit, so gut…

Damit ich beim Eintreffen meines iPhone 4 auch gleich loslegen kann, habe ich einige Tage nach der Bestellung mit meinem iPhone 3G bei der 2202 angerufen, um mir eine MultiSIM in Form einer MicroSIM zu bestellen. Die werte Dame von der Telekom Hotline erklärte mir dann, dass doch beim neuen iPhone bereits eine MicroSIM dabei ist. Nach ein wenig Herumgerede hat sie dann aber verstanden, dass ich es im Ausland bestellt habe und meinte, dass es kein Problem sei, eine MicroSIM zu ordern. Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass sie mir sagt, dass es nicht möglich ist, ohne eine Verlängerung eine passende SIM für das iPhone zu bekommen. Da war ich dann positiv überrascht, wie unkompliziert dass dann doch geht.

Die Telekom Mitarbeiterin teilte mir noch mit, dass meine aktuelle SIM durch die neue MicroSIM als Hauptkarte ersetzt wird und die zusätzliche “große” SIM die MultiSIM sein wird.

An dieser Stelle hätte ich eine kurze Denkpause einlegen sollen. Das habe ich aber leider nicht getan… Denn während mir die werte Frau noch die Vorteile einer Vertragsverlängerung auf weitere zwei Jahre erklärte und ich ihr sagte, dass ich den Vertrag lieber über die automatische Verlängerung um ein Jahr verlängern möchte, brach plötzlich die Verbindung ab.

Ich schaute auf mein iPhone und sah in der linken oberen Ecke des Displays: “KEIN NETZ”. Als auch nach einem zweiten Reboot des Gerätes immer noch kein Netz zur Verfügung stand, wurde mir ganz langsam klar, dass die SIM schon gesperrt wurde.

Nun warte ich also auf die neuen Karten und hoffe, dass ich die beiden Karten getrennt von einander aktivieren kann und dies nicht ausschließlich über die Hauptkarte passieren muss. Denn mein iPhone wird erst am 20. Juli an Borderlinx geliefert und braucht dann noch den ein oder anderen Tag, um endlich bei mir anzukommen.

Ein wenig verstört beschwerte ich mich dann bei @Telekom_hilft. Nach einiger Zeit bekam ich dann eine Antwort, die mich nicht so ganz zufrieden stellte. Aber wie soll man sein Problem auch treffend in 140 Zeichen packen?

Telekom_hilft_conversation.png

Einige Stunden darauf bekam ich dann eine Direct Message von @Telekom_hilft mit der Bitte, meine Kundendaten per E-Mail zu schicken, damit sie sich den Fall noch einmal genauer anschauen können.

Telekom_hilft_dm.png

Die E-Mail mit meinen Kundendaten und einer kurzen Zusammenfassung habe ich dann an die genannte Adresse geschickt. Ein Feedback dazu steht leider noch aus. Im Moment sieht es jedenfalls danach aus, als hätte ich von Freitag bis Montag (vermutlich sogar bis Dienstag) keine nutzbare SIM. Sobald ich neue Infos habe, werde ich diesen Artikel updaten.

UPDATE
Am heutigen Montag hat sich @Telekom_hilft per E-Mail und auch per Twitter bei mir gemeldet. In der E-Mail stand nichts neues:

“Ihre Karte ist unterwegs und wird heute, allerspätestens morgen bei Ihnen eintreffen.”

Über Twitter bekam ich dann nach einer Rückfrage meinerseits die Information, dass die Tage, an denen mir keine funktionsfähige SIM zur Verfügung stand, als Gutschrift in der nächsten Rechnung angerechnet werden.

Telekom_hilft_reply.png

Als ich heute nach Hause kam, lagen dann auch tatsächlich zwei Umschläge im Briefkasten: in dem einen meine neue MicroSIM und in dem anderen meine MultiSIM. Nach vorsichtigem Herausbrechen der SIM aus der Plastikkarte konnte ich die MultiSIM problemlos mit der zugehörigen PIN aktivieren. Somit kann ich endlich wieder unterwegs twittern und Carcassone spielen!

UPDATE 2: Order Shipped
Mein iPhone sollte eigentlich am 16.07. in den Versand gehen und spätestens am 20.07. bei Borderlinx ankommen. Heute habe ich eine Versandbestätigung mit der Info bekommen, dass meine Bestellung spätestens am 16.07. bei Borderlinx eintreffen soll.

UPDATE 3: Endlich angekommen
Nach 10 Tagen im Lager von Borderlinx und weiteren 1,5 Tagen Transportzeit, ist am 28.07. mein iPhone endlich bei mir angekommen.